Die Geschichte von NANOUK

Mein Name ist Nanouk. Mein früheres Leben war nicht sehr schön. Ein Mann auf Kreta band mir sehr früh in meinem Leben ein Stachelhalsband um und legte mich an eine viel zu kurze Kette. Oft musste ich Hunger leiden und mein früherer Besitzer tat mir oft sehr weh. Tag und Nacht verbrachte ich an der Kette und sehr oft hatte ich sehr viel Angst.
Ich wurde groß und es kam der Tag an dem mein früherer Besitzer unachtsam war. Diese Chance nutzte ich und lief Ihm davon.
Mehrere Tage konnte ich meine Freiheit genießen, bis mich die Polizei von Aghios Nikolaos auf Kreta einfing.
Sie brachten mich zu meinem alten Besitzer zurück, der mich aber nicht mehr haben wollte.
Die Polizei wusste nichts mit mir anzufangen und band mich mehrere Tage vor dem Revier an.
Tage später kam eine nette Frau und nahm mich mit. Zum ersten Mal in meinem Leben war jemand richtig lieb zu mir. Ich konnte in dem Gehege in das Sie mich brachte Spielen und Rennen, hatte ich da doch auch Freunde, wenn auch etwas jünger, aber was soll's auch die werden grösser. Und!! es gab sogar jeden Tag genügend zu Essen für mich.

Meine Spielgefärten auf Kreta (Leben übrigens Heute alle in Deutschland, ausser die Dame)

Nanouk mit Phaedra ( die nette Frau )

VIELEN DANK

Nanouk in der Pflegestelle auf Kreta

NOCHMALS VIELEN DANK


Die nette Frau war es auch, die mich ein paar Tage später zu einem Ehepaar brachte, bei denen ich im Vorgarten auf der Terrasse liegen konnte und nachts im Haus schlafen durfte. Auch dort waren alle sehr lieb zu mir. Es war alles ganz anders als in meinem bisherigen Leben. Keiner tat mir mehr weh.

Im Juli kam eine Frau aus Deutschland und nahm mich mit. Das war alles sehr aufregend.
Sie brachte eine große Box mit. In dieser Box brachten Sie mich zum Flughafen. Obwohl ich nicht genau wusste was passieren würde, wusste ich, dass diese Menschen mir nichts Böses wollten. Selbst in meiner Box war es sehr kuschelig, lauter Decken auf denen ich es mir bequem machen konnte.
Wir fuhren in einem großen Auto zum Flughafen. Dort wurde ich mit samt meiner Box in einen großen Vogel namens Flugzeug gebracht und der brachte mich in meine neue Heimat, nach Deutschland!
Wir landeten in einer Stadt namens Stuttgart. Ich war sehr glücklich, als ich dort endlich die Frau wieder sah, die mir versprochen hatte, dass sie mich mitnehmen würde.
Wieder durfte ich in einem großen Auto mitfahren. Da war dann auch noch ein Mann, aber obwohl ich vor Männern etwas Angst hatte, wusste ich, dass dieser ganz lieb zu mir war. Habe ihm dann zur Begrüßung auch erst einmal über das ganze Gesicht geschleckt.
Wir fuhren durch Wälder und an Wiesen vorbei, und dieses Deutschland gefiel mir immer besser. Vor allem war es nicht so warm wie auf Kreta, was mir als Alaskan Malamute natürlich sehr gut gefiel. Zum ersten Mal in meinem Leben musste ich nicht wie verrückt vor Hitze hecheln.
An einem Ort, an dem es ganz viele Wiesen und Wälder gab, hielt das Auto dann endlich an.
Ich sah ein Haus mit einem riesengroßen Garten. Die Frau sagte zu mir, dass ich nun endlich angekommen sei. "Angekommen?", was meinte Sie wohl damit?
Los ging es, raus aus dem Auto und ab in den Garten. Und stellt Euch vor, plötzlich waren da noch andere Hunde. Da kamen Roxy (rassige Spanierin), Max (so ein Deutscher) und Idefix (der erzählte mir, auch er käme von Kreta) und alle wollten Sie mit mir spielen.
Überall im Garten konnte man sich frei bewegen. Meine neuen Freunde zeigten und erklärten mir auch gleich alles. Das Loch das wir dann gemeinsam gebuddelt haben fand mein neues Frauchen glaube ich nicht so toll wie wir. (Eine Umzäunung von ca.50cm Höhe für den Kräutergarten ist doch auch etwas lächerlich, findest Du nicht auch liebstes Frauchen??)

Eigentlich sollte ich bei meiner neuen Familie nur auf Pflegestelle bleiben. Nachdem ich aber vor allem Neuen noch etwas Angst hatte und Sie mir einen Wechsel nicht zumuten wollten, entschlossen Sie sich, mich zu behalten (habe ich belauscht, als Sie sich abends über mich unterhielten).

Meine Angst ließ bald nach. Ich habe sehr schnell gelernt, dass meine neue Familie mich sehr lieb hat und mir niemals etwas Böses tun würde. Auch wenn zweibeiniger Besuch kommt, weiß ich jetzt, dass niemand mir mehr Schmerz wie der frühere Besitzer auf Kreta zufügt.
Wenn wir draußen längere Spaziergänge unternehmen ist meine neue Familie immer dabei und beschützt mich wenn ich doch mal Angst haben sollte. Es gibt hier so viele neue Dinge, Tiere die überall im Wald herumlaufen, Geräusche die mich manchmal noch etwas erschrecken lassen.

Mein Leben hat sich innerhalb weniger Monate komplett geändert, es gibt keine Qualen und kein Leid mehr, keine Angst mehr, jeden Tag eine gesicherte Mahlzeit und vor allen Dingen keine Kette mehr, die meine Bewegungsfreiheit auf zwei Meter einschränkt.

Sogar eine Oma habe ich hier dazu bekommen. Diese wohnt im oberen Stock des Hauses und ich gehe immer morgens zu Ihr um Ihr auch "guten Morgen" zu sagen. Meine Drei neuen Freunde haben mir gezeigt, dass man einfach nur die Treppe hoch stürmen braucht und schon ist man bei Oma. Das macht genauso viel Spaß wie Spielen, Gassi gehen und Herrchens Hausschuhe zu zerbeißen.


Lieber Leser, ohne die Menschen von Friends of the Animals Elounda und dem Förderverein Arche Noah Kreta hätte ich nie die Möglichkeit gehabt, die schönen Dinge im Hundeleben kennen lernen zu dürfen.

Ein großes Hunde-Wuff-Dankeschön an alle aktiven Tierschützer für mein neues Leben!!!

Es ist schön endlich ein glücklicher Hund sein zu dürfen!

Mit freundlichem WUFF,

Euer Nanouk

In der Pflegestelle mit Phaedra und Birgit, meinem

neuen Frauchen (Sie weiss es nur noch nicht)

Hallo, was für ein Stress auf einem Flughafen.

da bin ich doch froh, friedlich in meiner Box

ausruhen zu können

Da bin ich mit meinen neuen Freunden(in) Max und Roxie

im Garten ( Vor dem Buddeln )

Der zweite Kretaner in der Familie

Idefix

Sogar Fellpflege von Herrchen tut gut

Das ist meine heissgeliebte OMA

Hier lässt es sich aushalten

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